Das Meinungs-ECHO Bitcoin auf Jahreshoch: Stimmen zum Bull Run

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Ein Bulle auf der Weide.

Quelle: Shutterstock

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Der Bull Run der vergangenen Woche schoss Bitcoin jenseits der fünfstelligen Kursnotierungen. Das hat die Szene natürlich nicht kalt gelassen. Wieso diesmal alles anders ist.

Nie wieder vierstellig. Oder doch?

Eigentlich ist es ja die Aufgabe von Bitcoin-Twitter-Ikone @hodlonaut, dafür zu sorgen, dass BTC die 10.000-US-Dollar-Marke nicht hält. Schließlich vermeldete der anonyme Bitcoiner pünktlich zu jedem Überschreiten der magischen Fünfstelligkeit, dass Bitcoin diese nun nie wieder unterschreiten werde. Bisher weit gefehlt. Allein in diesem Jahr überschritt das digitale Gold mindestes acht mal die psychologisch wichtige Marke – nur um dann wieder abzustürzen. Vielleicht schafft Forbes-Journalist David Gokhshtein die magische Kursprognose.

Diesmal ist alles anders

Cameron Winklevoss, eine Hälfte der als Winklevi zu Bekanntheit gelangten Bitcoin-Zwillinge, glaubt an einen Super-Bull-Run. Schließlich sei die Infrastruktur im Jahre 2020 deutlich besser als noch 2017. Trotzdem konnte BTC damals in einem Jahr über 1.000 Prozent an Wertsteigerung einfahren. Daher, so der Harvard-Absolvent, könne man damit rechnen, dass BTC während des aktuellen Zyklus durch die Decke gehen wird. Wollen wir euch nicht vorenthalten.

Gründe für den Bitcoin Bull Run

Wer sich fragt, wieso die Kryptowährung Nr. 1 in der vergangenen Woche einen derart bullishen Sprung hingelegt hat, der darf einen Blick auf Vijay Boypatis Twitter-Thread werfen. Im Kern konkurrieren Gold, Fiat und Bitcoin um den globalen Markt an Wertspeichern. Der Vorteil von Fiatgeld wie Euro oder US-Dollar ist der, dass sie verzinsliche Wertpapiere sind – im Gegenteil zu BTC und Gold.

In einem Niedrigzinsumfeld verliert dieses Argument (im wahrsten Sinne des Wortes) jedoch an Wert. Genau wie Gold dürfte BTC also in dem aktuellen Makro-Umfeld an Wert zulegen. Oder zusammengefasst:

Zentralbanken und Nationalstaaten werden weiterhin die Zinssätze niedrig halten in dem vergeblichen Versuch, die Volkswirtschaften wiederzubeleben, die sie durch Missmanagement zerschlagen haben. Sie haben das perfekte Umfeld für einen anhaltenden Bullenmarkt sowohl für Bitcoin als auch für Gold geschaffen.

Vijay Boyapati

Bitcoin ist kein „get rich quick scheme“

Und dann ist da noch Jameson Lopp. Der Cypherpunk und Technik-Chef bei Casa bringt durch nuancierte Tweets Themen rund um Bitcoin und Co. immer wieder auf den Punkt. Sein wohl populärster Tweet stammt aus dem Jahr 2018:

Oder, wie Lopp diese Woche zwitscherte:

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Eine Wertsteigerung von Bitcoin ist nicht garantiert. Von der Zentralbank ausgegebene Währungen haben jedoch die Garantie für einen Wertverlust.

Jameson Lopp.
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